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Mops gepfändet, Geld verloren, Moral begraben

Mopsdame Edda ist jetzt ein Fall für die Staatsanwaltschaft. Sie haben noch nie von ihr gehört? Verwunderlich, denn Edda vom Cappenbergersee, so ihr voller Name, beschäftigt die Medien von der Bild bis zur New York Times schon seit Monaten. Die Hündin wechselte ihre Familie auf etwas ungewöhnliche Weise: Ihre Besitzer, eine fünfköpfige Familie aus dem nordrhein-westfälischen Ahlen, hatten rund 7.000 Euro Schulden bei der Stadt angehäuft, unter anderem wegen nicht gezahlter Hundesteuer. Auf der Suche nach pfändbaren Gegenständen identifizierten die Vollziehungsbeamten Edda als das wertvollste Besitztum und sackten die Mopsdame ein (unbestätigten Gerüchten zufolge hatten sie zunächst den Rollstuhl des querschnittsgelähmten Vaters in Erwägung gezogen). Anschließend verkaufte die Stadt die …

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