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Ein denkwürdiger Pyrrhussieg

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Internet-Darling und Google-Rubrik Axel Voss ist sichtlich erleichtert

Foto: Frederick Florin/Getty/Images

Letztendlich stimmten 348 Abgeordnete für die Richtlinie, 274 gegen sie. Änderungsanträge wurden nicht zugelassen. Man wollte die Sache vom Tisch haben. Nun muss das Ganze noch in nationales Recht gegossen werden, und das heißt: Spätestens ab 2021 können Internetnutzer Filme, Songs und Texte nicht mehr ohne Weiteres auf Youtube oder Facebook hochladen und sie damit anderen Nutzern kostenlos zugänglich machen. Eigentlich war das schon bisher nicht erlaubt, aber die Internetplattformen genossen das Privileg, dass sie erst dann gegen Urheberrechtsverletzungen einschreiten mussten, wenn sich jemand beschwerte. Und da der Beschwerdeweg oft umständlich war, ließen sich nur die Ha…

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