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Wer mag jetzt noch nach München?

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Das derzeitige Intendantenbashing erzählt auch davon, wie kurzatmig die Rezeption geworden ist

Foto: Keystone/Getty Images

Als Matthias Lilienthal ab der Spielzeit 2015/2016 als neuer Intendant der Münchner Kammerspiele angekündigt wurde, herrschte noch recht einhellige Begeisterung. Dass ihm aktuelle Themen wie Migration und soziales Engagement wichtig sind, dass er ein performancestarkes Ensemble zusammenstellen wollte – all das kündigte er vorab überall freimütig bis vollmundig an.

Und Lilienthal probierte konsequent aus, was ihm zu Beginn seiner Intendanz vorschwebte. Es gab erwartbare Startprobleme; die erhoffte Qualität stellte sich nicht auf Anhieb ein. Mittlerweile lassen sich jedoch einige Erfolge vorweisen; mit Mittelreich und Trommeln in der Nacht sind gleich zwei Pro…

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