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Fünf Dinge, die anders besser wären

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Dass Amazon-Gründer Jeff Bezos nun der reichste Mann der Welt ist, sollte man als Menetekel lesen. Das Vermögen von Bezos, Amazons Börsenwert, entspringt einer Art kapitalistischer Planwirtschaft, so beschreibt es Malcolm Harris auf der Publikationsplattform medium.com: Amazon macht keinen nennenswerten Profit und hat noch nie Dividenden ausgeschüttet. Preise werden nicht vom Markt bestimmt, sondern zentral festgelegt. Die Buchhändler, die Amazon dezimiert, seien wie die Kulaken, die die Sowjetregierung plattmachte. Und jeder durch Steuervermeidung, Preisdrückerei bei Zu- und Auslieferern sowie Schikane gegenüber mies bezahlten Angestellten erwirtschaftete Cent dient allein dazu, sich immer mehr Geschäftsbereiche einzuverleiben. Planwirtschaft, befeuert von kapitalistischer Produktivkra…

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