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Warten auf den Dollarregen

„La revolución de la alegría“, die Revolution der Freude, wie sie Argentiniens Präsident Mauricio Macri von seinen Beratern ins Kampagnendrehbuch geschrieben bekam, scheint an einem toten Punkt zu sein. Fast anderthalb Jahre nachdem der rechte Multimillionär gewählt worden war, erschütterten binnen einer Woche gleich drei Massenkundgebungen die Fundamente seiner sogenannten Offshore-Regierung. Ihre Zwischenbilanz ist schlecht. Nicht nur war Macri in den Skandal um die Panama Papers verstrickt. Seit seinem Amtsantritt Anfang Dezember 2015 sind laut einer Studie der Päpstlichen Katholischen Universität in Buenos Aires 1,5 Millionen Argentinier zusätzlich in Armut gefallen. Der Anstieg der Auslandsverschuldung scheint wieder außer Kontrolle geraten. Sie übertrifft den Gesamtwert aus den si…

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