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Das ist sehr interessant

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Mohamed Amjahid ist als Sohn von marokkanischen Gastarbeitern in Frankfurt am Main geboren Foto: Götz Schleser

Weit vorn würde ich beim Privilegienspiel stehen. Es funktioniert so: Einer liest Fragen vor. Wer mit „Ja“ antwortet, geht einen Schritt nach vorne, wer mit „Nein“ antwortet, einen Schritt zurück. Fragen wie „Haben Sie einen festen Wohnsitz?“, „Können Sie problemlos ins Ausland reisen?“ oder „Werden Sie von der Polizei ignoriert, wenn Sie an Bahnhöfen und Flughäfen unterwegs sind?“ sollen herausstellen, wie viele Privilegien die Spielteilnehmer haben. Ich bin weiß, ich bin heterosexuell, cisgender, lebe ohne Behinderung und habe studiert. Das Buch Unter Weißen. Was es heißt, privilegiert zu sein von Mohamed Amjahid richtet sich an Menschen wie mich.

Amjahid beschreibt p…

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