Loading

Unsympathen

Diese Rezension versucht ohne die Begriffe „schön“ und „jung“ auszukommen. Als Attribute für die Autorin. Nicht weil diese nicht schön oder jung wäre (schon in die Falle getappt!), sondern weil Texte über Maxim Biller oder Clemens Setz ja auch sehr gut ohne Schilderung ihrer Physiognomie auskommen. Also, man könnte viel über das Aussehen der Autorin sagen, und steckte dann eben in einer Falle, aus der der Feminismus eventuell befreien könnte. Aber auch darüber wollen wir nun nicht schreiben. Und überhaupt! Es geht hier um einen Roman!

Wir kommen, also. Das ist übrigens keine sozialistische Form des Sexualratgebers, sondern eben der Romantitel. Wer oder was kommt da? Nora und die ihr polyamorös verbundenen Freunde Leonie, Karl und Jonas samt Kleinkind, von dem niemand weiß, wer denn nun …

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.