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Kameraleute des Grauens

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In Brüssel und Paris machten die Täter keine eigenen Bilder, es gab genug Collage: der Freitag; Material (von r. im UZS): Bulent Kilic & Anne Gelbard/AFP/Getty Images, Imago, John Thys & Gabrielle Chatelain/AFP/Getty Images

Die letzten anderthalb Tage seines Lebens verbringt Mohammed Merah größtenteils vor seinem Laptop in seiner kleinen Wohnung in Toulouse. Es ist März 2012. Draußen sammeln sich Spezialeinheiten und Journalisten. Merah wärmt sich Tiefkühlessen in der Mikrowelle auf und prüft seine Waffen. Der 23-Jährige spricht mit Unterhändlern und schildert, wie er einige Monate zuvor nach Pakistan gereist ist und dort bei einer Al-Qaida-nahen Gruppe eine Kampfausbildung erhielt. Ziemlich wirr begründet er zudem, warum er in den vergangenen zwei Wochen sieben Menschen…

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