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Den Tatsachen hinterherhecheln

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Ein heißes Eisen: kühlgeschockte Embryonen in einer Kyrobank Foto: Medicimage/Imago

Sie lagern bei minus 196 Grad in flüssigem Stickstoff in sogenannten Kryobanken. Ihre „Eigentümer“ bezahlen dafür eine Gebühr. Wenn die Lagerfrist abläuft, müssen diese entscheiden, was mit den kühlgeschockten Embryonen passiert: verwerfen oder freigeben zur Adoption? 21 von 124 reproduktionsmedizinischen Zentren bieten hierfür im Rahmen des Netzwerkes Embryonenspende seit 2013 ihre Vermittlungsdienste an. Denn was in Deutschland nicht verboten ist, scheint erlaubt. Also auch die Embryonenspende und -adoption. Die will der Deutsche Ethikrat nun gesetzlich geregelt wissen.

Wenn es mit rechten Dingen zuginge, dürfte es überzählige Embryonen in Deutschland eigentlich gar nicht geben. Denn das Embryo…

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