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Kunst heizt mit

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Wer Werke von Ólafur Elíasson ausstellt (hier: „Big Bang Fountain“, 2014), sollte auch über Klimaneutralität reden

Foto: Anders Sune Berg/Courtesy of the Artist/Tanya Bonakdar Gallery

Im Sommer vor zwei Jahren schrieb ich an dieser Stelle schon einmal über die Klimabilanz deutscher Museen. Anlass war eine Offensive der Tate in London, die angekündigt hatte, sie werde für all ihre Häuser die Treibhausgasemissionen ermitteln und sie bis 2023 um zehn Prozent senken. „Climate Emergency“ lautete das Schlagwort. Von den deutschen Ausstellungshäusern, die ich daraufhin befragte, war der Martin-Gropius-Bau in Berlin das einzige, das eine CO₂-Bilanz erstellt hatte: 770 Tonnen im Jahr 2017. Vergangene Woche nun meldete sich die Pressestelle des Lenbachhauses in München. Die städtische Gal…

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