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Scho gemma wieda

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Robert Finster als Sigmund Freud in „Freud“

Foto: Netflix

Vom Sänger einer bekannten, aus Hamburg nach Wien gereisten Neunzigerjahreboyband gibt es die hübsche, womöglich wahrheitsgetreue Anekdote überliefert: In einem Wiener Kaffeehaus habe er mal ein ortsunübliches Kaffeemischgetränk bestellen wollen, woraufhin ihn der strenge Ober mit einem lässig langgezogenen „Und scho gemma wieda!“ hinauskomplementiert habe. Gleich in der ersten Episode der neuen Serie Freud (ab 23. März auf Netflix) spielt sich eine ganz ähnliche Szene ab, als die Wiener Polizei Augenzeugen eines Verbrechens sucht und sich ein dahergelaufener Wichtigmacher meldet, der die ausgeschriebene Belohnung durch komplett erfundene Hinweise abstauben will. Da platzt dem Beamten irgendwann der Kragen und er empfiehl…

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