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Kaputt und kaputter

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Der Fluss Finn, an der Grenze zwischen Irland und Nordirland

Foto: Dan Kitwood/Getty Images

Seit dem Brexit und dem Wahlsieg der nationalistischen Linkspartei Sinn Féin steigen die Aussichten auf eine Wiedervereinigung der geteilten Insel. Ich fahre daher in den abgeschnittenen Norden der Republik Irland. Donegal, vom „Großen Hunger“ zwischen 1845 und 1849 nachhaltig entvölkert, ist heute eine Hochburg von Sinn Féin. Zwar wollen die seit 90 Jahren regierenden Staatsparteien die Underdogs unbedingt von der Macht fernhalten, doch wie? Mit ihrem Wahldebakel am 8. Februar mussten Fine Gael und Fianna Fáil für jahrzehntelange Treue zur neoliberalen Agenda büßen. Wohnen ist so gut wie unbezahlbar, das Gesundheitssystem ein Witz. Noch 1997 hatte die in Nordirland mitregierende Sinn Féi…

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