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Im Hochwasser der Wut

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Ingo Schulze

Foto: Imago Images/Gerhard Leber

Der Roman beginnt mit dem Porträt eines Büchermenschen: Norbert Paulini. Geboren ist er im Juni 1953 in Dresden, Sohn einer Antiquarin und eines Vaters, der ihn gewissermaßen über Nacht in die Welt der Bücher einführt. Norbert schläft auf Büchern, die gestapelt überall in der engen Wohnung liegen, selbst unterm Bett. Bücher werden sein Leben, aber er hält dieses Leben nicht durch.

Die rechtschaffenen Mörder liest sich zunächst als Entwicklungsroman. Er erzählt davon, wie Bücher zur Obsession werden können. Erst am Schluss erfüllt er den Romantitel und endet als Krimi mit zwei Toten. Offensichtlich besitzen Bücher auch eine dunkle Seite. Ein literarisch weiter, spannender Weg, der mit der Beschreibung einer stolzen Leidenschaft beginnt…

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