Loading

Quellen fehlen

Der Maschinenschlosser Willi Budich, 1890 in Cottbus geboren, wurde während der Novemberrevolution schwer verwundet, verlor einen Arm. Und nachdem er im November 1932 für die KPD in den Reichstag gewählt wurde, zertrümmerten ihm die Nazis während einer Parlamentssitzung das Knie. Nach Hitlers Machtergreifung misshandelte ihn die SA so schwer, dass er dauerhaft seh- und hörbehindert war. Doch zum Tode verurteilt und hingerichtet wurde Budich in Moskau, im März 1938.

Wenn im Januar beim Gedenken an die Ermordeten Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf dem Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde der Stein für die Opfer des Stalinismus bespuckt wird, wird auch das Andenken an Willi Budich besudelt. Und solange dergleichen geschieht (wobei es dort immer Menschen gibt, die sich dem entgegenste…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.