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Frau ihrer Zeit

Acht Jahre, fünf Kontinente. Mit der Schreibmaschine „Erika“ und einem zehnsprachigen, selbst geschriebenen Wörterbuch im Koffer reiste Alma Maximiliane Karlin durch die Welt. Allein. Und das nicht vor zehn, sondern vor 100 Jahren.

Karlin zählte in den 1920ern zu den bedeutendsten deutschsprachigen Reiseschriftstellerinnen, bevor sie jahrzehntelang in Vergessenheit geriet. Zum 100-jährigen Jubiläum wird ihre Reisebericht-Trilogie neu aufgelegt, um zu zeigen, dass nicht nur europäische Männer auszogen, um die Welt zu bereisen, sondern auch europäische Frauen.

Im ersten Teil, Einsame Weltreise, beginnt die damals 30-Jährige ihre Reise in Italien, im Hafen von Genua. Mit dem Dampfer geht es nach Lateinamerika, weiter nach Kalifornien und von Hawaii über den Ozean, nach Japan und China. Ber…

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