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Der lange Weg zurück

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Foto: Denis Allard/laif

Am Morgen des 7. Januar 2015 betrachtet der Journalist Philippe Lançon die Pariser Wohnung, in der er seit 25 Jahren zur Miete wohnt. „Zu viele Bücher“, befindet er. Er schlägt ein paar Motten tot. Auf dem Plan steht ein Treffen mit Michel Houellebecq, dessen Unterwerfung am selben Tag erscheint und in Frankreich bereits Wellen schlägt. Außerdem will er für die Libération einen Artikel über ein Theaterstück schreiben, das er am Vorabend gesehen hat, Shakespeares Was ihr wollt. Auf dem Weg dorthin liegt das Büro von Charlie Hebdo. Er ist Kolumnist des Satiremagazins und entscheidet spontan, an der wöchentlichen Redaktionssitzung teilzunehmen. Ehe er aufbricht, schreibt er einige E-Mails – „die letzten Worte eines gewöhnlichen Journalisten und leichtfertige…

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