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Für Afrin fehlen die Worte

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Türkische Truppen posieren in Afrin

Foto: Omar Haj Kadour/AFP/Getty Images

Was der NATO-Staat Türkei augenblicklich in der kurdischen Stadt Afrin anrichtet, ist über jeden Zweifel erhaben und besitzt hohe Beweiskraft. Der Regierung Erdoğan daraufhin zuteilwerdende Schuldzuweisungen halten sich freilich in Grenzen. Was erst recht auf Sanktionen zutrifft, auch wenn völkerrechtlich relevante Tatbestände wie Aggression und Okkupation derart geahndet werden könnten. Desgleichen Plünderungen, Vertreibungen und ethnische Säuberungen, aber nicht einmal zur Vorladung vor den UN-Sicherheitsrat reicht es.

Wenigstens belasten hierzulande Reste von Scham das Gewissen, sodass nationalistischer Eroberungsdrang zwar toleriert, aber zugleich mit Sorge quittiert wird. Man hört allenthalben, der w…

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