Loading

„Ich bin nur dem Nein begegnet“

Bis Anfang April läuft die Crowdfunding-Kampagne für Forget Winnetou, ein Filmprojekt von Red Haircrow und Timo Kiesel, das gleichermaßen dokumentarisch wie informativ gedacht ist und sich mit der Kehrseite von Stereotypen über Native Americans beschäftigen will. Gerade in Deutschland, wo Karl-May-Bücher und -Verfilmungen eine eindimensionale Vorstellung von autochthonen Amerikanern populär gemacht haben, zuletzt in dem RTL-Dreiteiler von Philipp Stölzl nach den Weihnachtsfeiertagen.

der Freitag: Worum geht es Ihnen mit „Forget Winnetou“?

Red Haircrow: Wenn die Leute Forget Winnetou hören, denken sie an eine Kritik Karl Mays. Das ist es nicht. Wir sehen Winnetou als Symbol, um eine Diskussion zu beginnen. Ich habe über Karl May gelesen; seine Intention war nicht, verletzend gegenüber Na…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.