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Hart gelandet

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Der prominente Kosmonaut lebt heute im Exil in Istanbul Foto: Emre Rende/The Guardian

Der Neil Armstrong der arabischen Welt hat sein Büro in einem baufälligen Haus im Istanbuler Stadtteil Fatih, das auch Klein-Syrien genannt wird. Muhammed Faris ist ein Geflüchteter wie so viele hier, und wie bei so vielen Geflüchteten liegt sein Leben in Trümmern. Ein Leben, in dem er Kampfpilot und Raumfahrer war, militärischer Berater des Assad-Regimes, Dissident, Rebell, Deserteur.

In Syrien gilt Faris als Nationalheld, ein Flughafen, eine Schule und etliche Straßen sind nach ihm benannt. An der Wand seines Büros hängen noch die Ehrenmedaillen für seine Leistungen als Kosmonaut. Hier, hunderte Kilometer von seiner Geburtsstadt Aleppo entfernt, kämpft er für einen demokratischen Wandel in Sy…

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