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Gesellschaft im Nahkampf

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Ängstliche Blicke nach dem Anschlag in der Istanbuler İstiklâl Caddesi Foto: Bulent Kilic/AFP/Getty Images

Die Abstände werden knapper. Dem Attentat im Abendverkehr von Ankara am 15. März folgt nur vier Tage danach der Anschlag auf einer Geschäftsstraße in Istanbul. Keine 24 Stunden später wird aus Angst vor dem nächsten Inferno das Fußballspiel zwischen den Lokalrivalen Fenerbahçe und Galatasaray Istanbul abgesagt. Nicht nur ein Indiz, sondern das Eingeständnis für einen Verlust an innerer Sicherheit. Die Ausläufer des gegen die Kurden geführten Krieges und des militärischen Engagements in Syrien streifen nicht nur – sie erschüttern die beiden größten Städte des Landes.

Wer das im Einzelnen zu verantworten hat – ob der IS oder die PKK oder PKK-Dissidenten wie die Freiheitsfalke…

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