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Auf der Weißen Liste

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In den 50ern war ein Pausenbier an der Brooklyn Bridge noch erlaubt Foto: Three Lions/Getty Images

Als New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio vor zwei Wochen eine neue Initiative präsentierte, jauchzten die hiesigen Medien auffällig einstimmig. Das New York Magazine lobte die „super-entspannten Gesetzesmacher“, die Gratiszeitung Metro freute sich halbironisch über einen „gigantischen Sprung für die Menschheit“ und das neoliberale Boulevardblatt Daily News sprach von einer „Erleichterung“.

Was verkündet worden war? New Yorker Bürger, die bei kleineren Straftaten wie dem Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit erwischt werden, sollen künftig nicht mehr stante pede festgenommen werden. Stattdessen werde die Polizei den Übelchentätern lediglich ein „Ticket“ in die Hand drücken. Bedeutet…

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