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Was vom Hause übrig blieb

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Vielen ist egal, wer an der Macht ist, sie wollen einfach nur ein Ende des Kriegs

Foto: Marcus Yam/Los Angeles Times/Getty Images

Ständigem Beschuss ausgesetzt, hatten sich die Bewohner des südafghanischen Dorfes Spairwan zwei Tage und zwei Nächte lang in ihren Häusern verschanzt. Dann plötzlich tauchten die Taliban auf und verlangten von ihnen, sie müssten ihr Zuhause, ja das gesamte Gebiet ringsherum, umgehend verlassen. Babrak Qayoom und seine Familie gehören seither zu den gut zehntausend Familien, die seit Anfang des Jahres aus ihren Häusern in der Provinz Kandahar vertrieben wurden. Dazu kam es besonders Ende Januar und Anfang Februar, als Truppen der Nationalarmee und die Taliban um diese Region im Süden Afghanistans mit einer Verbissenheit kämpften wie seit Jahren nicht …

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