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Einheit der Gegensätze

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Mohamed al-Manfi (r.), und der neue Interims-Präsident von Libyen, Abdul Hamid Dbeibah (l.)

Mit 132 gegen 36 Stimmen hat Anfang der Woche das Parlament in Tobruk erstmals nach sieben Jahren für Libyen wieder eine Einheitsregierung bestätigt. Parallel dazu wurde der von einem durch die UNO bestimmten Gremium zum Interimspremier gekürte Geschäftsmann Abdulhamid al-Dbaiba vereidigt, nicht im chaotischen Tripolis, sondern in der Einflusszone von Khalifa Haftar und seiner Nationalarmee. Frappierend daran ist, dass die beiden rivalisierenden Machtzentren, Tripolitanien im Westen und die Kyrenaika im Osten, vorübergehend im Einvernehmen handeln. Die künftige Regierung rekrutiert 26 Minister und sechs Staatsminister, darunter sechs Frauen, die u. a. das Justiz- und Außenressort führen.

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