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Die modernen Sklaven

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Valentin Novopolskij als Oleg in „Oleg“

Foto: Tasse Film

Ein lettischer Metzger auf Arbeitssuche in Belgien? Bei Oleg muss man unweigerlich auch an die hiesigen Schlachthöfe denken, die es 2020 im Zuge der Coronapandemie als Virustreiber erneut in die Schlagzeilen geschafft haben: fragwürdige Hygienebedingungen, menschenunwürdige Lebensumstände und ausbeuterische Entlohnung für zumeist aus osteuropäischen Ländern kommende Arbeiter*innen. Yulia Lokshina hat die Menschen und ihre systemisch prekären Anstellungsverhältnisse in ihrem Dokumentarfilm Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit entlang des Fabrikzauns von Tönnies eindringlich porträtiert – einer der vielen Filme, die coronabedingt zu wenig Echo erfahren haben (der Freitag 43/2020).

In Juris Kursietis’ Spielfilm Oleg nun v…

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