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Audianer, Freudianer und Schlecker-Frauen

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Ob Audianer oder Schleckerfrau: Semantische Gemeinschaften tun weh

Foto: Christof Stache/AFP/Getty Images

Audianer, meldete die Augsburger Allgemeine Anfang März, heißen jetzt Audianer_innen. Der Autohersteller setzt in der internen und externen Kommunikation auf geschlechtergerechte Sprache. In seiner Broschüre „Vorsprung beginnt im Kopf“ präsentiert Audi Möglichkeiten fürs Gendern. Unter anderem empfiehlt der Konzern seinen Beschäftigten für die Selbstbezeichnung den Gender-Gap, auch bekannt als Unterstrich.

In den sozialen Medien legte sogleich das längst eingeübte Empörungslamento los, „das geflügelte Wort Audianer“ werde verhunzt, las man. Bei einer nicht repräsentativen Umfrage im Bekanntenkreis ahnte aber kaum jemand, dass es sich bei „Audianern“ um „Mitarbeiter und/oder F…

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