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Oft genug tippe ich mit Baby auf dem Arm

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Auch eine Wunschvorstellung, aber eine andere

Foto: Imago Images/fStop Images

Ab und zu erhalte ich beim Surfen im Netz Werbung von Jobsuchmaschinen. Weil Google mich gut kennt, schlägt es mir Home-Office-Jobs vor. Dazu muss man wissen: Ich habe noch nie woanders als zu Hause gearbeitet. Antisoziale Tendenzen und Introversion mögen ein Grund dafür sein, aber das ist ein anderes Thema. Jedenfalls bewerben Jobsuchmaschinen die Jobs, die sie mir vorschlagen, typischerweise so: Eine frisch frisierte Blondine in Bluse sitzt an ihrem Küchentisch und tippt an einem Laptop. Sie hält ein Baby auf dem Schoß, das freudig auf die Tastatur einhämmert oder nach ihrer Kaffeetasse grabscht. Die Frau lächelt verbissen-fröhlich, sorgt sich weder um die schöne Bluse noch um die Arbeit. So stellen …

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