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Hallo Schlamm

Auch Männer brauchen Orientierung. Was vor einiger Zeit ein Artikel der New York Times en passant erwähnte, bestätigt der führende Sachbuchagent Matthias Landwehr: Es sind zunehmend Frauen, die ihnen Sachbücher kaufen, historische zumal.

Insofern ist es mit der angeblichen Männerdomäne Sachbuch so eine Sache. Vielleicht liegt es ja am weiblichen Altruismus? Jedenfalls steigen die Sachbuchquoten im Buchhandel, während Belletristik weiter abnimmt. Nun ist das vielleicht kein allzu großes Wunder, sieht man sich alle die belletristisch verwechselbaren Unverwechselbarkeiten an.

Und sind nicht Sachbücher ohnehin die viel romantischeren Bücher? Verzaubern sie nicht unsere schnöde Alltagswelt? Ist es nicht romantisch, wie uns Gesundheit versprochen wird? Vom dauerbrennend charmanten Darm zum gala…

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