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Eine „Bild“ für Sachbuchleser

Wer sagt denn, dass sich mit der Herstellung von Content keine gigantischen Geldsummen mehr verdienen lassen? Schon vor Monaten konnte man durch präzise targetierte Anzeigen über Blinkist lesen: „Dieses Berliner Start-up wird mit $35 Millionen von US-Investoren gefördert.“ Blinkist ist eine App, welche laut Eigenwerbung die „großen Ideen von über 3.000 Sachbüchern auf den Punkt bringt“ – und liefert zugleich ein großes David-gegen-GoliathStorytelling über den „Hype“, der diese Plattform so erfolgreich macht, dass US-amerikanische Venture-Capital-Firmen investieren.

Die Story von Blinkist wird dabei selbst als „unglaubliche Begebenheit“ in einem populären Storytelling kondensiert, das zentrale Mytheme unserer Start-up-Kultur narrativ verdichtet: „Drei junge Männer lernten sich an der Uni …

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