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Oh nein, Grünbein!

Gelegentlichen Lesern dieser Kolumne wird nicht entgangen sein, dass hier auch vor sozialen und charakterlichen Fehlbildungen im Umgang mit Literatur gewarnt wird. Denn es ist ja so, immerzu zuhause zu bleiben, um sich „weltabgewandt“ in Bücher zu versenken, ist das Gegenteil von einem geselligen Dasein. Normale Menschen freuen sich deshalb spätestens ab März wieder verstärkt ihres Lebens. Und selbst wenn einer das lockend Frühlingshafte eher aufdringlich findet, reißt er sich in Gottes Namen zusammen und mischt sich mal wieder unter die Leute. Weil: Draußen ist man zwar auch allein, aber wenigstens in Gesellschaft. Überhaupt: Vieles ist besser als Lesen. Fernsehen zum Beispiel! Man bleibt im Dialog, selbst wenn oder gerade weil es sich um eine dummes Programm handelt. Ach! Vereintes Lä…

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