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Surfen mit Skepsis

Wir müssen den Algorithmen die Stirn bieten, fordert der Medienwissenschaftler Roberto Simanowski. Nicht nur mit (und nach) Donald Trump scheine alles möglich. Der Rapper Kanye West hatte sich bereits 2015 als nächster US-Präsidentschaftskandidat angekündigt, Oprah Winfrey wurde auch schon gehandelt. In Stumme Medien stellt sich Simanowski den Facebook-Gründer Mark Zuckerberg als Präsidenten vor. Überraschend fände er so ein Szenario nicht, schließlich sei Trump dafür „geschichtsphilosophisch“ die „notwendige Vorbereitung“ gewesen. In der Tat: Mit Trump hat ein Umbruch stattgefunden, der beinahe erkenntnistheoretischer Natur ist. Bisher behauptet er nachweislich fälschlich, seine Amtseinführung sei die bestbesuchte aller Zeiten gewesen. Im Zuge der Kontroverse über die Teilnehmerzahl pr…

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