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Gerichtlicher Gruß aus dem Gestern

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Auch Kundin will König(in) sein: Marlies Krämer

Foto: Imago

Wenn Sie eine Frau sind und das hier lesen, darf der Freitag Sie ab sofort als Leser ansprechen. Oder als Medienkonsument. Oder als Kunde. Je nachdem, in welcher Rolle Sie sich bei der Lektüre sehen. Aber vielleicht möchten Sie ja weder Leser, Konsument und Kunde genannt werden, sondern Leserin, Konsumentin oder Kundin. So wie Marlies Krämer, eine 80-jährige Dame aus dem Saarland, die darauf besteht, bei der Sparkasse Saarbrücken „Kundin“ und kein „Kunde“ zu sein. Sonst fühle sie sich als Frau nicht angesprochen.

Findet die Bank nicht und lehnt Krämers Ansinnen ab. Krämer ist forsch und klagte, der Bundesgerichtshof (BGH) indes gab der Sparkasse am Dienstag Recht: Frauen erleiden keinen Nachteil, wenn sie in Vordrucken …

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