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Der Eindringling

Yuri Ancarani nimmt uns mit in die Bauchhöhle. Fast verliert man sich in dem lila-blau schimmernden organischen Gewebe. Bis plötzlich Operationsgeräte durch die Bauchdecke gerammt werden. Wir schauen ihnen bei der Arbeit zu. Da Vinci (2012) heißt das Werk des italienischen Filmkünstlers, benannt nach dem gleichnamigen medizinischen Roboter. Zwischendurch wechselt die Perspektive der Kamera. Dann sehen wir in die hoch konzentrierten Gesichter der Ärzte, die ihre Instrumente über Joysticks steuern. Zwei Millionen Euro kostet das „Da Vinci“-System, das minimalinvasive Operationen in der Urologie und Gynäkologie ermöglicht. Es veranschaulicht, wie viel uns die Rettung von Menschenleben wert sein kann. Zumindest in all jenen Ländern, in denen eine solche Technik in vielen Kliniken inzwischen…

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