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Das Weniger-Ich

Hier eignet sich was nicht nur als Freund-Feind-Lektüre für rechte und linke Denker, sondern, spinnt man jetzt mal, sogar für ein Gespräch – man muss sich ja dafür nicht auf Gut Schnellroda treffen. Isolde Charims Ich und die Anderen wurde zuerst als Reihe von Essays im Österreichischen Rundfunk ausgestrahlt, jetzt ist daraus ein ungeheuer kluges Buch entstanden. Die fragile Identität – gleichsam die Achillesferse für irgendwie Linke und irgendwo Rechte und im Grunde unser aller Problem – ist Ausgangspunkt ihrer Betrachtungen. Dem Buch stellt die Wiener Philosophin eine Binse voran, nämlich dass wir in einer pluralisierten Gesellschaft leben und es keinen Weg zurück gebe.

Was genau versteht die Autorin unter einer „pluralisierten Gesellschaft“? Und wie lässt sich in ihr miteinander lebe…

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