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Nichts ist privat

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Wie eine „detonierende Napalmwand“ steigt das Morgenlicht in Kummers Los Angeles auf Foto: Justin Sullivan/AFP/Getty Images

Man fühlt beim Lesen. Meist fühlt man mit der Hauptfigur mit, seltener mit dem Sidekick, manchmal sogar mit einem, der noch gar nicht geboren ist, wie zum Beispiel bei Ian McEwans köstlichem Roman Nussschale. Gut, manchmal fühlt man vielleicht auch ein wenig zu viel. Volker Weidermann etwa will geweint haben beim Lesen von Hanya Yanagiharas krassem Epos Ein wenig Leben (Freitag 4/2017). Aber warum nicht? Uns nicht kalt zu lassen, ist doch eigentlich ein Indiz für gute Literatur.

Bei Nina & Tom lässt man sich reinziehen. Man kann gar nicht anders, als zum Beispiel intensiv darüber nachzudenken, was für ein Leben man hätte, wenn man selbst so todkrank wär…

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