Loading

Ein Seelenmasseur

Martin Schulz hat am Sonntag die Wahl zum Parteivorsitzenden der SPD mit dem besten Ergebnis bestanden, das jemals ein Sozialdemokrat in dieser Position errang: 100 Prozent. Alle 605 abgegebenen gültigen Voten der stimmberechtigten Delegierten gingen an den den ehemaligen Präsidenten des europäischen Parlaments. Der Sonderparteitag machte Schulz anschließend per Handzeichen auch zum Kanzlerkandidaten. Schulz nahm in seiner Rede erneut zu dem Vorhaben Stellung, "Fehler" bei den so genannnten Agenda-Reformen zu korrigieren. Der Kandidat hatte sich zuletzt gegen Teile der wichtigsten Arbeitsmarktreform der Nachkriegsgeschichte gewandt, die unter Gerhard Schröder als Agenda 2010 auf den Weg gebracht worden war. Ein ehemaliger enger Parteifreund erinnert sich, dass Martin Schulz zur Agenda e…

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.