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Leser, schau auf Afrika

Seit ein paar Jahren muss man nicht mehr groß erklären, warum man eine Buchmessenbeilage mit einem Buch über Afrika eröffnet. Denn auf diesem Kontinent geschehen wirklich aufregende Dinge, es zeichnet sich ein Aufbruch ab, der aber oftmals erst für den erkennbar ist, der die Zeichen zu deuten weiß.

Auch Alex Perry hat diese Deutungsgabe und verspricht dem Leser seines Buches nichts weniger als eine „Reise in die Zukunft“. Sein Versprechen hält er indessen nur bedingt, das aber führt zu einem produktiven Missverständnis. Bevor der amerikanische, in Großbritannien beheimatete Reporter den Leser in die Zukunft Afrikas mitnimmt, führt er ihn nämlich sehr lang durch die afrikanische Gegenwart. Und die ist an vielen Orten schrecklich. Etwa im Sudan, der seit 2011 aus zwei Staaten besteht, der…

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