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Gegen die Wand

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Mario Draghi hat mit seiner lockeren Geldpolitik bisher wenig erreicht Foto: Hannelore Förster/Getty Images

Mario Draghi hat es noch einmal gewagt. Wie erwartet hat der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) beschlossen, die Geldpolitik weiter kräftig zu lockern. Fortan gilt der Nullzins als Leitzins im Euroraum. Für Einlagen bei der EZB wird ein erhöhter Strafzins fällig, 0,4 statt wie bisher 0,3 Prozent. Das Kaufprogramm für Staatsanleihen und andere Wertpapiere wird ausgeweitet, statt 60 Milliarden wird die EZB ab April 80 Milliarden Euro pro Monat in den Markt pumpen.

Alle weltwirtschaftlichen Daten stehen auf Flaute, im Euroraum und in der EU ist von einem halbwegs robusten Aufschwung nichts zu sehen. Im Gegenteil: In der Eurozone, in China, in den großen Schwellenländern s…

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