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Der kleine Bruder

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Der windig-wortgewandte Anwalt Saul Goodman (Bob Odenkirk) Foto: Kevin Winter/Getty Images

Ein Vergleich, den man immer öfter hört, wenn es um die Beschreibung dessen geht, wie wir Serien gucken, ist das Beziehungsmodell. Es leuchtet auf Anhieb ein: Wie anders soll man es nennen, wenn man über sechs (Breaking Bad) oder gar acht (Mad Men) Jahre hinweg das Schicksal eines krebskranken Chemielehrers oder die Entwicklung einer schicken Werbeagentur verfolgt? Man ist mit der Serie durchs sprichwörtliche Dick und Dünn gegangen. Bei den meisten gab es zwischendurch langes, sehnsuchtsvolles Warten wie in einer Fernbeziehung vor der Erfindung von Skype.

Oft begann es als coup de foudre und einem Wochenende voll leidenschaftlichen Binge-Watchens (selige West-Wing-Tage!). Wie im richtigen …

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