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Wie funktioniert zeitgemäßes Übersetzen?

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Amanda Gorman bei der Rezitation ihres Gedichtes „The Hills We Climb“ anlässlich der Amtseinführung Joe Bidens

Foto: Lagencia/IMAGO

Identitätspolitik wird schon immer von allen betrieben, das fällt nur bei denen nicht auf, deren Meinung bisher als die gängige galt. Wie wäre es, darüber differenzierter und gründlicher zu diskutieren, anstatt reflexhaft zu reagieren? Und anstatt – wie aktuell in der Causa Amanda Gorman und der Übersetzung ihres Gedichts The Hill We Climb – zu fragen, ob Jobs jetzt nach Hautfarbe verteilt werden oder weiße Menschen Schwarze übersetzen dürfen, vertiefender darauf einzugehen, welche Rolle dabei den Erfahrungswelten, dem Wissen über geschichtliche Aufarbeitung, Debatten über Wortgebräuche und dem Selbstverständnis von Nachkommen einst Versklavter und …

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