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Tanzende Türme auf See

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Nein, hier ist nichts kaputt, das soll so: die Nezzy²-Anlage des EnBW-Konzerns trotzt im Greifswalder Bodden den Stürmen

Foto: Jan Oelker/EnBW/Aerodyn

Fukushima ist für Takafumi Shigemura die Zukunft. „Bei der Windkraft hinkt Japan den Europäern hinterher“, sagt der japanische Ingenieur. „Wenn es aber um die Entwicklung von schwimmenden Windrädern geht – da haben wir einen Vorteil.“ 20 Kilometer vor der Küste des vor zehn Jahren havarierten Atomkraftwerks schwimmen nämlich Windräder im Pazifik. Für Takafumi Shigemura, der für den Mischkonzern Marubeni arbeitet, ist klar: Die Windkraft lernt jetzt das Schwimmen.

Windenergie spielte in Japan bislang eine untergeordnete Rolle, gerade einmal 4.000 Megawatt Leistung wurden installiert, in Deutschland sind es 60.000 Megawatt. Im Dezemb…

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