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In einem Taxi nach Saanen

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Die Schweiz: gern genutzte Kulisse für schräge Romannarrative

Foto: Fabrice Coffrini/AFP/Getty Images

Als im November vergangenen Jahres der Christian-Kracht-Account auf Facebook „ ,Faserland‘, die Fortsetzung, fünfundzwanzig Jahre später“, ankündigte, war Twitter binnen Minuten voller Barbourjacken- und Fisch-Gosch-Witze. Faserland, Krachts 1995 erschienener Debütroman, in dem ein so warenfetischverliebter wie angeödeter, namenloser Ich-Erzähler durch ein seltsam un-wiedervereinigtes (West-)Deutschland reiste, war seinerzeit mitunter als Dreh- und Angelpunkt der durch den Roman mitverursachten Renaissance deutschsprachiger Popliteratur gehandelt worden. Seitdem wurde jeder der vier weiteren Romane des ehemaligen Tempo-Autors und späteren Der Freund-Herausgebers, die alle statt …

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