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Folgt der Spur des Geldes

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Die Kunstsammlung von Julia Stoschek in Berlin. Die Milliardärin ist Gesellschafterin der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG, einem Unternehmen, das zur NS-Zeit eng mit der Wehrmacht und der NSDAP verbunden war

Foto: Stefan Zeitz/IMAGO

Auf Instagram war es: In einer Video-Diskussion präsentierten die Künstler*innen Moshtari Hilal und Sinthujan Varatharajah eine Enthüllung: Viele reiche Deutsche, auch in der Kultur- und Kunstszene, haben Großeltern, die im Nationalsozialismus Karriere machten. Als Beispiele wurde zwei Frauen aufgeführt: die Galeristin Julia Stoschek und die Buchhändlerin Emilia von Senger, die gerade einen feministischen Buchladen in Berlin-Neukölln eröffnet hat. Offenbar hatte die neue Ladenbesitzerin die Tatsache verschwiegen, dass ihre Vorfahren als Generäl…

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