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Albträume in Neo-Noir

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Lihi Kornowski (l.) und Ayelet Zurer in „Losing Alice“

Foto: Rob DeMartin / Spotify

„Es ist schwer, bei etwas so Verrücktem so genau zu sein.“ Das Drehbuch, das die Regisseurin Alice (Ayelet Zurer) in Händen hält, hat es in sich. Die darin beschriebenen Szenen sind offenbar explizit überwältigend und bedrohlich. Alice hatte das Skript zwei Wochen lang in ihrem E-Mail-Postfach missachtet, bis sie auf der Heimfahrt im Zug – war es tatsächlich ein Zufall? – die Autorin kennenlernte. Die junge Sophie (Lihi Koronowski) hat sich als Bewunderin ihrer Arbeit geoutet, war angeblich sogar in einem von Alice’ früheren Schreibkursen. Nun soll Room 209, so der Titel, verfilmt werden. Zu Hause angekommen, erzählt sie ihrem Mann David (Gal Toren), einem populären Schauspieler, von der merkwürd…

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