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Immer im falschen Film

Das Schlangestehen und quer durch die Stadt von einem Kino zum anderen Hetzen ist nichts gegen den eigentlichen Stress der Berlinale: Der kommt von dem permanenten Gefühl, im falschen Film zu sein. Niemand kann alle 342 Filme sehen, man muss sich entscheiden. Was man verpasst, liest und hört man dann aus zweiter Hand. Vieles, was man sieht, wäre verzichtbar, dann wieder ist man wirklich dankbar. Was die Festival-Erfahrung gutmacht, ist der Dialog, der dann, über die Zeit, zwischen den Filmen entsteht.

Die Neuverfilmung von Berlin Alexanderplatz war sicherlich der Film der Stunde auf einem Festival, an dessen Eröffnungstag neun Menschen aus rassistischen Motiven ermordet wurden. Er erzählt die Geschichte von Francis, der aus Guinea-Bissau in Berlin strandet. Ohne Pass kein Job, kein Geld,…

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