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Immer im falschen Film

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Kein Pass, kein Job, keine Wohnung: Welket Bungué als Francis in „Berlin Alexanderplatz“

Foto: Wolfgang Ennenbach/2019 Sommerhaus/Eone Germany

Das Schlangestehen und quer durch die Stadt von einem Kino zum anderen Hetzen ist nichts gegen den eigentlichen Stress der Berlinale: Der kommt von dem permanenten Gefühl, im falschen Film zu sein. Niemand kann alle 342 Filme sehen, man muss sich entscheiden. Was man verpasst, liest und hört man dann aus zweiter Hand. Vieles, was man sieht, wäre verzichtbar, dann wieder ist man wirklich dankbar. Was die Festival-Erfahrung gutmacht, ist der Dialog, der dann, über die Zeit, zwischen den Filmen entsteht.

Die Neuverfilmung von Berlin Alexanderplatz war sicherlich der Film der Stunde auf einem Festival, an dessen Eröffnungstag neun Menschen aus…

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