Loading

Täglich grüßt der Sensenmann

placeholder issue title image
Natasha Lyonne als „Russian Doll“ Nadia Vulvokov

Foto: Netflix

Eine der Hauptklagen im Streamingzeitalter ist ja, dass es das nicht mehr gibt: die eine Serie, über die alle reden. Game of Thrones erscheint da wie der Dinosaurier aus einer anderen Fernsehepoche, der nun im April sein letztes Aufbäumen erleben wird. Aber sonst guckt ja niemand mehr irgendetwas gleichzeitig mit anderen. Und wenn man jemandem eine Serie ans Herz liegt, so kommt der vielleicht in einem Jahr darauf zurück, wenn man selbst schon wieder vergessen hat, was an The Americans so besonders war. Aber dann gibt es wider alle Wahrscheinlichkeiten Phänomene wie Russian Doll, eine Netflix-Serie, über die seit Anfang Februar wenn nicht alle, dann doch zunehmend viele reden.

Erstaunlich daran ist, dass für Russian …

To read the full article / issue please login with your Freitag-ID. If you're not a subscriber of Freitag digital please choose one of our offers below.