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Rhetorische Rempelei

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Kommen sich immer näher: Kim Jong-un und Donald Trump

Foto: Saul Loeb/AFP/Getty Images

Zu viel gewollt, fast nichts erreicht, von der politischen Professionalität her unterbelichtet – aber was sollte man auch erwarten, wenn sich ein Scharlatan wie Donald Trump in Diplomatie versucht und auf einen abgebrühten Diktator wie Kim Jong-un trifft. Mit unverkennbarer Genugtuung wird in Deutschland medial wie von den meisten Außenpolitikern der Verlauf des Gipfels USA/Nordkorea in Hanoi quittiert und mit dem Label „gescheitert“ versehen. Ein Verdikt, wie es sich weder der US-Präsident noch Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho in ihren Pressestatements zu eigen machten. Dabei wird – wenn sich die Gleichgesinnten hierzulande wie üblich selbst bestätigen – generös übersehen, wie sehr Gipfeld…

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