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Rette mich, Europa!

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Keine gute Saison für Emmanuel Macron: Zuhause ärgern ihn die Gelbwesten, auswärts schimpft er gegen die EU

Foto: Frederick Florin/AFP/Getty Images

Manchmal verdammt der Fluch des Daseins zur Wahrheitsliebe. So kann ein französischer Präsident, dem zu Hause die Gelbwesten zusetzen, der EU bescheinigen, sie sei aus Sicht vieler Bürger ein „seelenloser Markt“ und auch deshalb „in großer Gefahr“. Nachzulesen in einem Essay, der gerade die kontinentale Runde machte.

Man kann dieser Einsicht nur beipflichten und auf die allein logische Schlussfolgerung hoffen. Sie lautet, derzeit bietet die EU ihren Bürgern zu wenig sozialen Schutz, vielmehr müssen diese vor der EU geschützt werden. Dem plötzlich jakobinisch anmutenden Macron scheint diese Konsequenz bewusst, da er geltende Abkommen …

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