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Post-Drolligkeit

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Viel zu lachen hat der Schlager aktuell nicht. Kann Dagobert ihn retten?

Foto: Sandra Schnuck

Das neue Album von Dagobert dauert 42 Minuten, und die ganze Zeit über wartet man auf ein „Gulp“. Welt ohne Zeit hat der Wahlberliner aus dem Schweizer Kanton Aargau die Platte genannt, es ist seine dritte, und wie schon bei den zweien davor handeln ihre Lieder abwechselnd von ehemals und niemals erfüllter Liebe. Dagobert ist am Ende, anders kennt man ihn gar nicht, und damit ihn noch mehr Leute so kennenlernen, singt er diesmal mit einer Nähe zum Mikrofon, die jeden seiner Seufzer, Atemzüge und gekonnt ausgekosteten Endungskonsonanten hör- und nachfühlbar macht. Oder eben: als hätte er das Mikrofon schon halb verschluckt. Gulp!

Als Dagobert vor sechs Jahren zum ersten Mal mit diesem Pr…

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