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Männer, die auf McFit-Plakate starren

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Archetypus der toxischen Männlichkeit: Rapper Kollegah

Foto: Star-Media/Imago

Andreas Gabalier ist ein Kraftprotz, ein Prachtexemplar von einem Mann. Gedanklich ist der selbst ernannte Volks-Rock-’n’-Roller aus der Steiermark irgendwo zwischen 1933 und 1968 hängen geblieben. Die österreichische Hymne singt er lieber in der alten Fassung: „Heimat bist du großer Söhne“; dass es mittlerweile offiziell „Heimat großer Töchter und Söhne“ heißt, hält der Mann mit den strammen Waden für „Gender-Wahnsinn“. Überhaupt jammert die Testosteronbombe wo es nur geht: Mal seufzt er, Jungs hätten es heute so schwer, wenn sie auf Frauen stehen würden; dann schimpft er über Leute, die sich trauen, zu einer Preisverleihung in zerrissenen Jeans zu kommen. Die Sehnsucht nach der Welt von vor 50 – ach,…

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