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Verkämpft und verkrampft

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Carles Puigdemont scheint sich als Regionalpräsident überlebt zu haben, nicht aber als Phantom

Foto: Zuma Press/Imago

Am 1. März hielt das Parlament de Catalunya seine erste Sitzung seit den Regionalwahlen am 21. Dezember ab. Das Ereignis war als „sessió de desbloqueig“ beworben worden, weil es galt, die Blockade zu überwinden, in der Katalonien nicht erst seit Dezember, sondern spätestens seit dem gewaltsam unterdrückten Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober 2017 steckt. Doch statt entkrampft zu agieren, wurde alles verkrampfter. Zunächst begann die Session um Stunden verspätet, weil sich die Unabhängigkeitsparteien auf eine Last-Minute-Erklärung einigen mussten, die alle – Konservative, Liberale, Sozialdemokraten und Linksradikale – zufriedenstellte. Als die Sitzung eröffne…

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